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Helena, am Fenster sitzend
Helena Breitenbach — Diplom-Sozialpädagogin

Über mich

Ich bin Helena.

Ich glaube, dass wir manchmal nicht ein anderes Leben brauchen – sondern einen anderen Blick auf das, in dem wir gerade leben.

Ich bin Diplom-Sozialpädagogin und beschäftige mich seit vielen Jahren mit Menschen, ihren Lebenswelten und den Fragen, die entstehen, wenn unterschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen und Rollen aufeinandertreffen.

Mein Weg hierher

Eine Zeit lang war ich selbst ziemlich erschöpft und überfordert.

Ich habe deshalb meinen eigentlichen Beruf als Sozialpädagogin in der Jugendarbeit aufgegeben und etwas völlig anderes gemacht: Buchhaltung und organisatorische Aufgaben in der Firma meines Mannes.

Ich dachte damals, dass mir dieser Schritt guttun würde. Weniger emotionale Verantwortung, mehr Abstand – und vielleicht endlich einmal Zeit, mich ganz mit mir selbst zu beschäftigen.

Es kam anders.

Statt mich mehr um mich selbst zu kümmern, habe ich mich immer stärker um die Angelegenheiten meines Mannes und unseres gemeinsamen Lebens gekümmert. Irgendwann merkte ich, dass ich dabei etwas ziemlich Wichtiges verloren hatte: mich selbst und ein Stück meiner eigenen Identität.

Die Aufarbeitung dieser Zeit hat mir etwas sehr deutlich gezeigt:

Ich bin keine Bürofrau.

Ich brauche Menschen. Ich möchte verstehen, begleiten und etwas bewegen.

Das wollte ich eigentlich schon immer. Heute möchte ich es nur zu meinen Bedingungen tun.

Was mich nicht mehr losgelassen hat

Gleichzeitig habe ich in meinem Umfeld immer wieder ähnliche Dinge beobachtet.

Frauen, die unzufrieden oder erschöpft waren.

Menschen, die in ihren Beziehungen feststeckten.

Partnerschaften, die irgendwann daran zerbrochen sind.

Dieses Gefühl, irgendwie in einem Hamsterrad zu laufen und trotzdem nicht genau zu wissen, wie man da wieder herauskommt.

Und je genauer ich hingeschaut habe, desto mehr habe ich mich gefragt, ob das wirklich alles nur persönliche Probleme sind.

Hinter vielen dieser Geschichten tauchten ähnliche Muster auf: Erwartungen, Rollen, Verantwortlichkeiten, Vorstellungen davon, wie man als Frau, Partnerin, Mutter oder Berufstätige sein sollte.

Irgendwann wollte ich deshalb nicht mehr nur wissen:

Warum geht es dieser Person damit so schlecht?

Ich wollte verstehen:

Was steckt eigentlich dahinter – und wie kann Veränderung möglich werden?

Dabei wurde für mich immer deutlicher: Manche Dinge liegen bei uns selbst. Andere entstehen in unseren Beziehungen. Und wieder andere haben mit den Strukturen zu tun, in denen wir leben.

Genau dieses Zusammenspiel interessiert mich.

Kaffee, Notizbuch und ein getrockneter Zweig auf einem Holztisch
Du bist nicht das Problem.Du versuchst gerade, ein System am Laufen zu halten, das nicht allein deine Aufgabe sein sollte.

Genau diesen Perspektivwechsel möchte ich in meiner Arbeit ermöglichen.

Nicht dir zu erklären, was du besser machen musst.

Sondern gemeinsam hinzuschauen. Zu sortieren. Zusammenhänge sichtbar zu machen. Und herauszufinden, was wirklich zu dir gehört – und was du vielleicht schon viel zu lange mitträgst.

Ich möchte Frauen dabei begleiten, herauszufinden, warum ihr eigentlich gutes Leben so viel Kraft kostet – und was sie daran verändern können.

Was ich mitbringe

Sozialpädagogischer Blick

Ich betrachte Menschen nicht losgelöst von ihrem Umfeld. Beziehungen, Familie, Arbeit und gesellschaftliche Erwartungen gehören für mich immer mit ins Bild.

Erfahrung mit Menschen

Ich höre gerne zu, frage nach und bleibe neugierig - auch dann, wenn eine Geschichte auf den ersten Blick schon ganz klar scheint.

Neugier statt fertiger Antworten

Ich möchte dir nicht erklären, was bei dir los ist. Ich möchte es mit dir zusammen herausfinden.

Und wer bin ich sonst so?

Ich bin ein Gefühlsmensch. Bei mir passiert viel über Spüren und Wahrnehmen.

Ich mag Dinge, die nicht unbedingt perfekt sein müssen, aber eine Geschichte erzählen – schöne Bücher, besondere Orte, Natur in all ihren Facetten und Menschen mit ihren ganz unterschiedlichen Geschichten.

Ich könnte mich wahrscheinlich nur schwer für einen einzigen Einrichtungsstil entscheiden. In jedem steckt etwas Schönes.

Und irgendwie geht es mir mit Menschen ähnlich: Ich finde es spannend, was in jedem einzelnen steckt, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht gar nicht zu meiner eigenen Welt passt.

Wenn ich nicht gerade über Menschen, Zusammenhänge und all die kleinen Dinge des Lebens nachdenke, bin ich vermutlich draußen unterwegs.

Am liebsten mit Sammy.
Helena unterwegs mit ihrem Hund Sammy auf einem Waldweg
Unterwegs mit Sammy
Stiller See im Morgennebel

Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, einmal hinzuschauen.

Du musst nicht erst völlig erschöpft sein.

Vielleicht gibt es einfach Dinge, die sich schon länger irgendwie schwer anfühlen. Vielleicht weißt du sogar ziemlich genau, was du eigentlich verändern möchtest – aber noch nicht, warum es dir so schwerfällt.

Dann kann es helfen, einmal innezuhalten, zu sortieren und gemeinsam genauer hinzuschauen.